DAS PRINZIP INFRAROT




Infrarot ist ein Bereich des elektromagnetischen Spektrums. In niedriger Frequenz (rot) schließt es sich dem sichtbaren Bereich an. Infrarotstrahlen in langwelliger Frequenz werden von jeder thermischen Quelle ausgesendet. Diese Infrarotstrahlen haben die Eigenschaft, nur die Körper zu erwärmen, auf die sie treffen. Die Wärmeübertragung durch Infrarot unterscheidet sich damit deutlich von der sogenannten Konvektion, d. h. der Erwärmung der Umgebungsluft. Und: sie kommt dem natürlichen Heizprinzip der Sonne am nächsten, das von Menschen als die angenehmste Wärme empfunden wird.

Der Einsatz von Infrarotstrahlung zum Beheizen geschlossener Räume ist fast so alt wie die Zivilisation. Bereits die Römer kannten das Prinzip und nutzten es beispielsweise bei Kachelöfen, deren behagliche Wärme heute noch geschätzt ist. Infrarot als Wärmequelle wird aber auch für Hallen und andere große Räume eingesetzt. Infrarotheizungen gehören heute in Industrie und Gewerbe zu den bewährten Systemen. Dabei wird ein physikalisches Gesetz genutzt, das besagt: je höher die Temperatur einer Wärmequelle, desto geringer ihr (unerwünschter) konvektiver Anteil und desto größer ihr (erwünschter) Infrarotanteil. Das Verhältnis von Konvektion zu Infrarot gibt Auskunft über die Qualität und Effizienz eines Infrarotheizsystems.

Das Prinzip InfrarotKennzeichen für die Effizienz eines Infrarotsystems: die hohen Rohrtemperaturen. Dadurch senkt sich der konvektive Verlust – der Infrarotanteil steigt. Ein physikalisches Gesetz, konsequent in den Kübler Systemen umgesetzt. Das Ergebnis: ein Maximum an Direktwärme am Arbeitsplatz.