Energiesparverordnung




Die Energieeinsparverordnung EnEV 2009 und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz EEWärmeG – die Heizungstechnologie von Kübler erfüllt die Anforderungen

Die Infrarot-Heizungssysteme von Kübler zählen zu den modernsten Technologien zur ressourcenschonenden und kostengünstigen Beheizung von Großräumen. Das integrierte Gesamtsystem H.Y.B.R.I.D. aus wirkungsgradoptimierten Strahlungsheizungen, innovativer Restwärmenutzung und moderner Steuerungstechnik erfüllt die hohen Anforderungen der Energieeinsparverordnung EnEV 2009 sowie des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes EEWärmeG.
Die Energieeinsparverordnung – EnEV – ist Bestandteil des deutschen Baurechts. Auf der rechtlichen Grundlage des Energieeinsparungsgesetz EnEG schreibt die Bundesregierung in der Energieeinsparverordnung EnEV vor, welche bautechnische Standardanforderungen Bauherren zum effizienten Betriebsenergieverbrauch ihres Gebäudes oder Bauprojektes zu erfüllen haben. Die Energieeinsparverordnung EnEV führt in ihrer ersten Fassung vom 1. Februar 2002 die Heizungsanlagenverordnung HeizAnlV und Wärmeschutzverordnung WSchV zu einer gemeinsamen Verordnung zusammen. Durch die Zusammenführung der Energieeinsparverordnung mit der Heizungsanlagenverordnung wurde der bisherige Bilanzierungsrahmen gleich in zweifacher Hinsicht erweitert. Zum einen werden mit der Einbeziehung der Anlagentechnik in die Energiebilanz auch die bei der Erzeugung, Verteilung, Speicherung und Übergabe der Wärme entstehenden Verluste berücksichtigt. Dadurch ist nicht mehr die dem Raum zur Verfügung gestellte Nutzenergie, sondern die an der Gebäudegrenze übergebene Endenergie ausschlaggebend. Zum anderen wird dieser Energiebedarf nach der Energieeinsparverordnung EnEV primärenergetisch bewertet, indem die durch Gewinnung, Umwandlung und Transport des jeweiligen Energieträgers entstehenden Verluste mittels eines Primärenergiefaktors in der Energiebilanz des Gebäudes Beachtung finden. Dieser erweiterte Rahmen der Energieeinsparverordnung EnEV ermöglicht es, in der Gesamtbilanz eines Gebäudes den Faktor Anlagentechnik und den Faktor baulichen Wärmeschutz in gewissem Maße miteinander zu verrechnen, also eine schlechte Wärmedämmung mit einer effizienten Heizanlage auszugleichen und umgekehrt. Die Energieeinsparverordnung EnEV gilt für Wohngebäude, Bürogebäude und gewisse Betriebsgebäude.

Im März 2009 März hat die Bundesregierung den Änderungswünschen des Bundesrates zur Energieeinsparverordnung EnEV 2009 zugestimmt. Die neue Energieeinsparverordnung EnEV wird ab 1. Oktober 2009 in Kraft treten. Durch die novellierte Energieeinsparverordnung werden 2009 die energetischen Anforderungen im Gebäudebereich um bis zu 30 Prozent verschärft und bis 2012 sollen sogar weitere 30 Prozent folgen.
Zusammen mit der neuen Energieeinsparverordnung EnEV und dem bereits seit 1. Januar 2009 gültigen Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich EEWärmeG, gelten nun höhere Anforderungen für Neubauten. Mit dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz EEWärmeG wird der Einsatz von regenerativen Energien für Neubauten praktisch obligatorisch. Auch bei der Sanierung von alter Bausubstanz setzt die novellierte Energieeinsparverordnung EnEV 2009 neue Maßstäbe. Nachrüstverpflichtungen werden verschärft und wichtige Berechnungsgrundlagen werden durch die Energieeinsparverordnung verändert.

Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz EEWärmeG legt fest, dass spätestens im Jahr 2020 14 Prozent der Wärme in Deutschland aus erneuerbaren Energien stammen muss. Es dient dem Schutz der Umwelt und soll dazu beitragen, den Ausstoß Klima schädlicher Treibhausgase zu verringern. Ziel ist es, einerseits Ressourcen zu schonen, andererseits aber eine sichere und nachhaltige Energieversorgung zu gewährleisten. Das Gesetz verpflichten Eigentümer von Gebäuden, die neu gebaut werden, ab dem 1. Januar 2009 erneuerbare Energien für ihre Wärmeversorgung zu nutzen. Genutzt werden können alle Formen von erneuerbaren Energien, auch in Kombination. Dazu zählen solare Strahlungsenergie, Geothermie, Umweltwärme und Biomasse. Wer keine erneuerbaren Energien einsetzen will, kann andere Klima schonende Maßnahmen ergreifen: Eigentümer können ihr Haus stärker dämmen, Wärme aus Fernwärmenetzen beziehen, Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung einsetzen oder Abwärme nutzen. Für die wirtschaftliche Beheizung von Großraum mit Infrarotheizungen gemäß Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz EEWärmeG hat Kübler hier durch die Entwicklung der Restwärmenutzung O.P.U.S.X einen entscheidenden Beitrag geleitstet.