Pressemitteilungen 2013





Weltmarktführer setzt auf nachhaltige Hallenheizungstechnik

Der Name Herrenknecht steht für den Weltmarktführer in der Tunnelvortriebstechnik. Bei der Beheizung seiner Hallen setzt das global agierende Unternehmen seit Jahren auf die Infrarotsysteme von Kübler. Die moderne Energiespartechnik sorgt in den großen Produktionshallen für nachhaltig effizienten Heizungsbetrieb und exakt das Arbeitsklima, das für die Hochleistungs-Produktion benötigt wird.

Das Wetter könnte nicht besser sein, um die Hallenheizungsanlage bei der Herrenknecht AG zu begutachten. Eisiger Wind treibt Nieselregen ins Gesicht und die Kälte unter die Haut. Aber zunächst beeindruckt einmal der Empfang. Vor dem hell erleuchteten Entree des Stammhauses in Allmannsweier-Schwanau wird unter freiem Himmel eine Tunnelvortriebsmaschine mit gigantischen Ausmaßen montiert. „Es geht noch größer“, erfahre ich später, nachdem ich mit den Worten „Sie kommen wegen unserer tollen Hallenheizungen?“ an der Rezeption begrüßt wurde.

 

Herrenknecht ist ein Ausnahmeunternehmen

In nur 35 Jahren hat das Familienunternehmen die Weltspitze in der Tunnelvortriebstechnik erobert. Nahezu überall, wo Verkehrs- oder Versorgungstunnel gebohrt oder Energielagerstätten erschlossen werden, kommen Maschinen von Herrenknecht zum Einsatz. Beim Bau des Gotthardtunnels (CH) zum Beispiel, oder beim Pfändertunnel (AT). Zum Herrenknecht Konzern zählen heute 77 in- und ausländische Tochter- und geschäftsnahe Beteiligungsgesellschaften. Der Konzern beschäftigt weltweit über 4.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von über einer Milliarde Euro (2011).

„Uns ging das Gas aus.“

Den Grund, warum er sich 2006 nach alternativen Heizungslösungen umgesehen hat, formuliert Josef Gruseck, Mitglied der Geschäftsleitung und Technikverantwortlicher bei der Herrenknecht AG, so: „Uns ging das Gas aus“, schmunzelt er und präzisiert: „Die Projekte wurden immer größer, wir brauchten mehr Hallenfläche und für die Neubauten war die Flüssiggasversorgung nicht mehr ausgelegt.“  

Eng in die Entscheidungsfindung eingebunden war Michael Pfütze. Der Geschäftsführer der Pfütze GmbH betreut Herrenknecht seit Jahren in allen Fragen der Sanitär- und Heizungstechnik. In seinem Betrieb kannte man die Vorteile der Infrarottechnik für die energiesparende Hallenbeheizung bereits aus anderen Projekten.

Die hohe Energieeffizienz der Hallenheizungssysteme von Kübler war entscheidend

Die Entscheidung für die hocheffiziente Infrarottechnologie zur Hallenbeheizung von Kübler hatte ein Ziel: der Gasverbrauch sollte gesenkt werden, so dass man auf die Investition in eine größere Tankanlage verzichten könnte. „Letztlich ist unser Platzbedarf so schnell gestiegen, dass wir beides gemacht haben“, sagt Gruseck.  

Ob die Energieeinsparungen die Erwartungen erfüllt haben? „Ja“, so Gruseck – „obwohl wir jetzt mehr Hallenfläche beheizen, ist der Flüssiggasverbrauch von 2008 bis 2012 von 800 t auf rund 530 t im Jahr geschrumpft.“

Intelligente Steuerungstechnik ist ein wichtiger Einsparfaktor

Zu diesen Einsparungen trägt bei Herrenknecht auch eine intelligente Steuerungstechnik bei. Das System R.O.S.S.Y von Kübler ist pro Halle für vier Heizzonen ausgelegt, die je nach Bedarf gefahren werden – geheizt wird nur die Hallenzone, in der gerade gearbeitet wird. Das System wurde durch das Modul Park-off ergänzt, um den Wärmeverlusten bei Verschattungen durch die Kräne entgegen zu wirken. Das spart bei Herrenknecht unnötigen Energieverlust, denn die Heizung heizt nur, wenn sie wirklich gebraucht wird. Herrenknecht kann den Heizbedarf so flexibel auf unterschiedliche Nutzungen und Hallenbelegungen anpassen. Ein- und Ausschaltzeiten sowie die Temperatur lassen sich für jede Zone punktgenau an den Bedarf anpassen.

Das Wärmeprinzip Infrarot ist von Natur aus wirtschaftlich

Was die Hallenheizungstechnologie so effizient macht, ist das Heizprinzip Infrarot. Ähnlich wie die Sonnenstrahlung erwärmen Infrarotstrahlen nur die Körper und Gegenstände, auf die sie treffen. Die sogenannte Konvektion, d. h. die Erwärmung von Luft, ist bei den wirkungsgradoptimierten Infrarotsystemen von Kübler auf ein Minimum reduziert – und damit auch der Anteil an Warmluft, der physikalisch bedingt ungenutzt unter die Hallendecke steigen kann. Für die Energieeffizienz bei der Beheizung hoher Räume schlägt das entscheidend zu Buche.

Sammelabgasanlage und Wartungsfreundlichkeit haben die Servicezeiten stark verkürzt 

Die hohe Energieeffizienz der Hallenheizungssysteme von Kübler war auch für Michael Pfütze das Hauptargument. Berufsbedingt legt er jedoch noch einen ganz anderen Fokus: „Allein die Sammelabgasanlage ist ein großer Vorteil, wenn wie 2009 in 22 m Deckenhöhe nur ein Dachdurchbruch benötigt wird – übrigens auch für den Schornsteinfeger“, so Pfütze. Und auch in puncto Wartungsfreundlichkeit ist der Heizungsbaumeister überzeugt: „Wo wir zuvor zwei Mann-Wochen benötigt haben, brauchen wir jetzt wenige Tage.“ Zudem müssen die unter den Hallendecken montierten Infrarotheizungen nicht mehr demontiert werden, sobald die Hallennutzung sich ändert. Dies war bei den an Wänden montierten Geräten zuvor ein Problem.

Angenehmes gleichmäßiges Raumklima unabhängig von den Außentemperaturen  

Fragt man die Mitarbeiter, dann begeistert sie am meisten das Raumklima. In den Hallen herrschen unabhängig von der Wetterlage gleichmäßige Temperaturen. Völlig ohne Zugluft und auch ohne Staubaufwirbelungen, was besonders in der Schlosserei und Elektrowerkstatt wichtig ist. „Wenn ich an früher denke, da hat man vorne Schnupfen bekommen und sich hinten den Rücken verbrannt“, beschreibt ein Monteur die Erfahrungen mit den Geräten, die vor der Heizungssanierung im Einsatz waren.

Die gute Zusammenarbeit zählt ebenso wie die Qualität der innovativen Hallenheizungstechnik 

Gab es anfangs Zweifel, ob die Kübler Systeme tatsächlich erfüllen, was sie versprechen? „Wir waren schon unsicher, ob die Abgasrohre auf die Dauer halten“, sagt Michael Pfütze. „Aber die Systeme laufen auch im 6. Jahr einwandfrei.“ Und der Projektleiter von Kübler ergänzt: „Manche unserer Anlagen sind tatsächlich schon seit über 20 Jahren in Betrieb“. Ansonsten baut man auf die eigene Kompetenz und die hervorragende Zusammenarbeit mit den Projektmanagern bei Kübler. Die wurde gleich zu Anfang auf die Probe gestellt und hat sich längst bewährt. Die Produktion bei Herrenknecht läuft permanent auf Hochtouren. Montiert werden konnte nur im laufenden Betrieb. „Da muss es schon Hand in Hand gehen, sagt Michael Pfütze, der in der guten Partnerschaft mit Kübler einen weiteren Punkt sieht, warum Herrenknecht mit den Hallenheizungssystemen von Kübler gut beraten ist. 

Hallenheizung bei HerrenknechtHallenheizung bei Herrenknecht

Seit 2007 wird bei Herrenknecht ein Großteil der Hallen, die sich auf dem 260.000 m² großen Gelände befinden, durch moderne Infrarotheizungstechnologie von Kübler beheizt.   

Hallenheizung und Steuerung

Das digitale Steuerungssystem R.O.S.S.Y® von Kübler ist pro Halle für vier Heizzonen ausgelegt, die je nach Bedarf gefahren werden. Das spart bei Herrenknecht unnötigen Energieverlust, denn die Hallenheizung heizt nur, wenn sie wirklich gebraucht wird.           

Marketing: Christine Kübler
Tel.: 0621/ 57000-62
Fax: 0621/ 57000-69
marketing@kuebler-hallenheizungen.de



Jun. 2013