Pressemitteilungen 2011





Heizungsmodernisierung in Berlin: MAN setzt mit H.Y.B.R.I.D. auf innovative Wärmetechnik für die Servicehalle

Die MAN Truck & Bus AG ist das größte Unternehmen der MAN Gruppe und einer der führenden internationalen Anbieter von effizienten Nutzfahrzeugen und innovativen Transportlösungen. Im Geschäftsjahr 2010 erzielte das Unternehmen mit rund 31.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und mehr als 55.000 verkauften Lastkraftwagen sowie über 5.400 verkauften Bussen und Busfahrgestellen der Marken MAN und NEOPLAN einen Umsatz von 7,4 Milliarden Euro. Die MAN Truck & Bus Deutschland GmbH – Tochter der MAN Truck & Bus AG – setzte 2010 in Deutschland über 32.000 neue und gebrauchte Lkw sowie Busse ab. Sie verfügt mit eigenen Servicebetrieben und Servicepartnern über rund 360 Servicestandorte. Rund 4.900 Mitarbeiter erzielten 2010 einen Umsatz von 2,3 Milliarden Euro.

In Berlin wurde nun ein MAN Servicebetrieb mit dem H.Y.B.R.I.D. System von Kübler ausgestattet.

Wenn im Winter die Reparatur- und Wartungsarbeiten an einem der großen Trucks oder Busse im MAN Servicebetrieb abgeschlossen waren, öffnete sich eines der acht großen Hallentore. Minutenlang standen die Tore oft gleichzeitig offen, bis das Fahrzeug draußen geparkt, die Papiere im Büro geklärt und ein neues Fahrzeug in die Halle gefahren wurde. Ungeachtet der weiter heizenden Warmluftgebläse. Dies war jedoch nicht allein der Grund für die hohen Verbrauchskosten im Tempelhofer Weg. Die ölbefeuerte Heizungsanlage war in die Jahre gekommen. Zunächst war geplant, die beiden parallel geschalteten 435 kW und 230 kW Kessel zur Beheizung der Hallen und Bürobereiche (Baujahr 1990 und 1991) sowie den zusätzlichen Kessel zur Warmwasserbereitung (55 kW, Baujahr 1985) durch zwei regelbare Gasbrennwertkessel auszutauschen. Doch die Möglichkeit, durch die H.Y.B.R.I.D.-Technologie von Kübler Infrarothallenheizung und hydraulische Büroheizung zu verknüpfen überzeugte die MAN-Einkaufsleitung. Leistungsverzeichnis und Ausschreibung wurden neu formuliert und Kübler bekam schließlich den Auftrag für die Modernisierung der Heizungsanlage des MAN Servicebetriebs Berlin-Tempelhof mit H.Y.B.R.I.D. 

Infrarot plus Restwärmenutzung: derzeit das effizienteste Wärmekonzept für Hallen

H.Y.B.R.I.D. ist der Name für das bislang effizienteste Wärmekonzept von Kübler. Die intelligente Verbindung von moderner Infrarotheizungstechnologie und innovativer Restwärmenutzung erreicht einen feuerungstechnischen Wirkungsgrad von bis zu 108 Prozent und setzt damit Maßstäbe für die energiesparende Beheizung von Hallen. Bis zu 15 Prozent Extraenergie können alleine aus der Nutzung der Abwärme gewonnen werden. Energie, die nahezu ohne zusätzliche Kosten zur Unterstützung von hydraulischen Systemen genutzt werden kann, z. B. zur Beheizung von Büroräumen oder zur Warmwasseraufbereitung.

Maßgeschneidert für MAN: die komplette Heizungsanlage

In der 85 x 28 m großen und an den höchsten Punkten 8 m hohen Halle wurden insgesamt acht Geräte der Hochleistungs-Infrarotheizungen OPTIMA plus (4 x OPTIMA plus 40, 4 x OPTIMA plus 25) installiert. Die Anbauten – Bremsprüfstand und Ersatzteillager – werden jetzt von zwei Standardgeräten AR 22 beheizt. Über eine Sammelabgasanlage werden die Abgase zu O.P.U.S.X 600 geführt. Die neu entwickelte Restwärmenutzung von Kübler macht die in der Abwärme enthaltene Energie zur Warmwasseraufbereitung nutzbar – bei MAN werden damit die Büroheizungssysteme unterstützt.  Gesteuert wird die gesamte Heizungsanlage zentral und komfortabel über den PC des Niederlassungsleiters durch das Digitalsteuerungssystem R.O.S.S.Y. Das integrierte Steuerungsmodul Tor-off schaltet die Heizungsanlage bei geöffneten Hallentoren aus, so dass keine Heizenergie verschwendet wird. Sobald die Tore geschlossen werden, schaltet sich die Heizung wieder ein. Die gewünschte Temperatur ist dann aufgrund der sehr kurzen Aufheizzeiten der Infrarotheizungen schnell wieder erreicht.

Souverän gemeistert: Die Verlegung der Gasleitung und andere Hürden

Ganz einfach war das Projekt nicht. Zum einen wegen der engen Zeitvorgaben, denn bei MAN wollte man die Funktionsweise des Energiesparsystems noch in der aktuellen Heizperiode prüfen. Zum anderen das Thema Gas. Bislang war der Servicestützpunkt nicht an das Gasnetz angeschlossen. Im Auftragsumfang für Kübler: Die komplette Neuverlegung der Gasleitungen über die Straße hinweg inkl. Hausanschluss etc. Unter normalen Umständen hätte dies allein sechs Wochen benötigt. Durch die hervorragende Kooperation zwischen dem städtischen Energieversorger und der Projektleitung war der Anschluss an das Gasnetz in 10 Tagen erledigt. Und schließlich war es nicht ganz einfach, die gesamte Installation im laufenden Betrieb durchzuführen. Die fünf Gruben waren praktisch ständig belegt und gaben zusätzliche Herausforderungen auf, weil sie nur schwer mit den Hebebühnen befahrbar waren. Gearbeitet wurde von 8:00 bis 20:00 Uhr, Hand in Hand mit den anderen Gewerken, wie z. B. der Installation der konventionellen Warmwasserheizung.

Die Übergabe: Punktlandung durch hervorragende Kooperation

Dass das Projekt dennoch im März diesen Jahres termingerecht und zur vollen Zufriedenheit des Auftraggebers übergeben werden konnte, lag nicht nur an dem engagierten Montageteam: Kübler hatte eine hervorragende Unterstützung vom MAN-Mitarbeitern, die den Monteuren – je nachdem wo gerade gearbeitet wurde – den nötigen Raum zur Montage und zum Lagern der Materialien zur Verfügung gestellt haben.

Erwartungen erfüllt: die ersten Erfahrungen

Bei MAN ist man sehr zufrieden mit der neuen hybriden Heizungsanlage, die jetzt in Reparaturhalle, Bremsstand, Lager und in den Verkaufsbüros für kontinuierlich angenehme Temperaturverhältnisse sorgt. Trotz des kompletten Luftaustausches beim Öffnen der Hallentore ist die Wärme schnell wieder auf der Temperaturvorgabe von 18 C° – mit Warmluft wäre dies kaum machbar bewesen. Ein sinnvoller Nebeneffekt übrigens: Weil man es möglichst gleich wieder warm haben möchte, ist man in der Reparaturhalle bei MAN nun sehr daran interessiert, die Tore schnell zu schließen, damit die Heizung anspringt.

OPTIMA plus und O.P.U.S. x bei MAN

Bild 1: Die Restwärme der installierten Hallenheizungen wird über eine Sammelabgasanlage gesammelt und dem Wärmetauscher O.P.U.S.X zugeführt, der sie in nutzbare Energie umwandelt. Bei MAN wird die Restwärme zur Bürobeheizung genutzt.    

Außenansicht 

Bild 2: Die vielen Hallentore sind für die neue Heizungsanlage kein Problem: Dank kurzer Aufheizzeiten und der Tor-Off-Steuerung geht keine Heizenergie verloren.    

Steuerung R.O.S.S.Y

Bild 3: Die Steuerung R.O.S.S.Y wird bei MAN zentral und komfortabel über den PC des Niederlassungsleiters bedient. Durch gezielte und bedarfsgerechte Steuerung der Heizungen wird der optimale Energieeinsatz garantiert.
 

Über Kübler

Die Kübler GmbH entwickelt und vertreibt mit ihren innovativen Infrarotsystemen die moderne und wirtschaftliche Technologie zur Beheizung von Großräumen und stellt heute als Komplettanbieter schlüsselfertiger Lösungen das umfassende Produktspektrum für unterschiedliche Hallentypen und Raumwelten. Das Unternehmen gilt als Innovationsführer der Branche und wird regelmäßig für seine Innovationsleistungen ausgezeichnet – zuletzt 2011 mit der Nominierung zum Premier, der höchsten Auszeichnung beim Großen Preis des Mittelstandes. Kübler hat sechs Patente, sowie zwölf Marken angemeldet. Das 1989 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 100 Mitarbeiter und ist mit Niederlassungen in Ludwigshafen, Dresden, Tschechien und Ungarn vertreten.  

Ansprechpartner:

Kübler GmbH
Energiesparende Hallenheizungen
Am Bubenpfad 1A
67065 Ludwigshafen am Rhein
www.kuebler-hallenheizungen.de

Marketing: Christine Kübler
Tel.: 0621/ 57000-62
Fax: 0621/ 57000-57
marketing@kuebler-hallenheizungen.de



Nov. 2011